Hallo ! Guten Tag !
Mein Name ist Sabine Spies; ich 43 Jahre alt und lebe in einer kleinen Stadt in Süddeutschland am Fuße der Schwäbischen Alb. Von meinem Balkon aus kann ich zwei der drei Kaiserberge sehen. So werde ich jeden Tag an geschichtsträchtige Ereignisse zur Zeit der Ritter erinnert. Wir wissen es nicht, aber vielleicht betrat Kaiser Friedrich Barbarossa gozitanischen Boden. Als ich die Insel im September 2007 das 1. Mal mit einem befreundeten Ferienhaus-Agentur- Besitzer betrat, verliebte ich mich auf Anhieb in die kleine Insel. Spektakuläre Klippenausblicke, Felsfenster, Tafelberge, rauschendes, an die Klippen rollendes Meer, Gezwitscher der Zugvögel, die warme Ockerfarbe des Gesteins, die netten, freundlichen Menschen und die gozitanische Sprache hinterließen bei mir einen bleibenden Eindruck.
Die Ideen und Pläne von Wohlfühlreisen, die ich auf Gozo und in einigen Landstrichen von Italien in die Tat umsetzen wollte, ließen sich nicht so schnell realisieren wie ich mir das wünschte. Also hatte ich im Juni 2008 ausreichend Zeit, um Gozo nochmals zu besuchen. Bei einer deutschen Reiseagentur – Inhaberin auf Malta / Mellieha buchte ich 1 Woche in einer einfachen, kleinen Pension in Xlendi. Anja Jokisch hatte auch geführte Wanderungen mit John Michael Mizzi im Angebot. Da ich in meiner Heimat seit 8 Jahren zwei Nordic – Walking – Treffs leite, interessierten mich diese Wanderungen auch im Hinblick darauf, einmal mit Gruppenteilnehmern nach Gozo zu kommen – sehr. Schon beim 1. Treffen mit John Michael Mizzi erzählte ich ihm von meinem Beruf der staatlich geprüften Diätassistentin. Mein Staatsexamen machte ich 1989 an der Schule in Ulm, wo ich auch von 1991 bis Ende 1999 unterrichtete. Ich berichtete ihm auch von meiner Fortbildung zur Diabetesassistentin DDG im Jahre 2001, meinem Engagement für die DDB Diabetiker-Selbsthilfegruppe im Raum Göppingen. Er fragte mich, ob man in Deutschland eine spezielle Ausbildung haben muss, um bei Vereinen Walking – und Nordic – Walking – Treffes leiten zu können. Ich erklärte ihm, dass man eine Treffleiter – Ausbildung machen muss und dass in den Seminaren den Teilnehmern selbst die entsprechenden Techniken gelehrt werden als auch Lehrmethoden wie man es anderen Interessierten lehren kann. Es macht mir sehr viel Freude diese spezielle Art des Gehens oder Wanderns anderen Menschen zu lehren. Und ich erklärte ihm, dass dies eine sehr gute Ergänzung zu meinem Beruf ist; denn gerade in Abnehm – und Diabetikerkursen ist es wichtig, den Betroffenen zu zeigen wie man sich trotz eines Handicaps sportlich bewegen kann.
Als ich 2002 mit den Walking-Gruppen zu einem 7 km langen Rundkurs in das damalige Neckar-Stadion antrat und wir mit den letzten Läufern des Halbmarathons durch das Marathon-Tor einliefen und die Zuschauer uns mit einer „La – Ola – Welle“ motivierten, die letzten 200m so schnell wie möglich zurückzulegen, da beschloss ich: Im nächsten Jahr bist du bei den Halbmarathonis dabei – und so war es.
Auch die folgenden Jahre war es ein Erlebnis die letzten 200m mit fetziger Musik und anfeuernder „La – Ola – Welle“ ins Ziel zu kommen. Und immer wieder spukte dann das Wort „Marathon“ durch meinen Kopf. Meine Frage an mich: „Schaffst Du es nach einem Halbmarathon nochmals 21,1 km zu laufen ?“ Als ich einen begeisternden Bericht eines Läufers vom Marathon in Rom in einem Magazin las, lautete die Antwort: „Ja !“ Die ganze Streckenführung ist eine Sightseeing – Tour durch Rom. Das wollte ich mir als „alte Lateinerin“ nicht entgehen lassen. Mein Ziel war: Ankommen. Und ich kam nach 5:53 Std. in Rom am Colosseum im Ziel an. Die letzten 4-5 km waren ziemlich hart. Doch die Streckenposten feuerten einen mit „Bravo! Sforza !“ und „1km and you are in heaven“ an. Selbstverständlich hatte ich mich mental vorbereitet und mir bei jedem Schritt, bei dem ich so kurz vor dem Ziel aufhören wollte, vorgestellt wie es sein wird, wenn ich mich der Ziellinie nähere und sie überlaufe. Es ist ein sehr schönes, fast erhabenes Gefühl. Und seit diesem Augenblick weiß ich auch, dass ich in meinem Leben mit dieser mentalen Stärke noch vieles Erreichen kann.
John Michael Mizzi hörte zu und sagte im Spaß zu mir:“ Sabine, you and your funny stories....! Why don`t you... und dann sprudelten aus ihm seine Ideen für Projekte hervor, die wir zusammen mit unseren Erfahrungen auf Gozo realisieren können.
Wir sprachen über unsere Ideen bei meinem nächsten Besuch im Oktober 2008. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mein Fernstudium zur geprüften Kosmetikerin ( Link to my homepage flpg.de ) abgeschlossen.
Nach meinem Marathon-Erlebnis in Rom legte ich meine Prüfung zum ÜL C im Breitensport für Ältere ab. Das war die logische Konsequenz daraus, dass in meinen Walking-Treffs fast nur Damen und Herren 50 plus teilnehmen. In einer Zeitspanne von 2 Jahren lernte ich in Seminaren nicht nur, warum es wichtig ist, sich beim Älterwerden zu bewegen, sondern wie man dabei Entspannen und sich wohl fühlen kann. Da ich selbst phasenweise spürte, dass durch meine Arbeit und persönliche Probleme, meine „Akkus“ ziemlich leer waren, probierte ich die Ideen und Tipps selbst bei mir aus und verfeinerte sie. Gleichzeitig wuchs bei mir der Wunsch auch anderen Menschen, die ähnlich gelagerte Probleme haben, durch meine eigenen Erfahrungen weiterzuhelfen. Doch irgendwie war die Zeit dafür noch nicht reif genug.
Im April 2009 drei Wochen bevor ich wieder plante, nach Gozo zu reisen, sagte mir John, dass er durch Zufall festgestellt hat, dass sein Blutdruck viel zu hoch sei. Er bat mich um „1. Hilfsmassnahmen“. Ich arbeitete ihm einen konkreten Plan aus, der viel Gemüse, 2-3 Stück Obst am Tag, viel Ballaststoffe, Fisch und wenig Salz enthielt. Bewegung hat er durch seine Wanderungen genügend. Als ich 3 Wochen später nach Gozo kam, hatte er schon über 4kg abgenommen. Während meines 10-tägigen Aufenthalts kam noch 1 Kilo dazu. Nun hat er innerhalb eines Vierteljahres 10 kg abgenommen.
Auch während diesem Aufenthalt sprachen wir wieder über unsere Ideen für Projekte. Als ich wieder zu Hause war, verfeinerte ich alles noch ein bisschen. Dieses Mal war es der richtige Zeitpunkt, ein Programm zu kreieren, das die Aspekte des Essens und Trinkens, der Bewegung und der Lebensqualität berücksichtigt.
>> Das spezielle Abnehm-Programm von Sabine Spies and John Michael Mizzi. We start in Oktober 2009
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